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    Attempto

    Ich war ein Fremder, der in dieses Land kam.
    Ich kam von einer Insel in Eure Stadt
    Arm wie eine Kirchmaus, ohne Ziel
    Ich wusste es nicht, aber ich hatte eine Heimat gefunden.

    Ich lebte niemals hier, aber irgendwie ist es zuhause
    Es ist wie ein Magnet aus Stein
    Mann muss nicht weit gehen, um alles zu bekommen
    Alles ist lokal, wenn Du weißt, was ich meine

    Mit jedem kleinen Wort, das ich las
    Mit jedem Bild in meinem Kopf
    Mit jedem hungrigen Kind, das ich fütterte
    Wenn alles getan und gesagt ist
    Begann ich, diese Stadt zu lieben

    Ich kenne jedes Café, ich kenne jede Straße,
    Ich kenne jeden Pflasterstein unter meinen Füßen
    Ich kenne jede Kirchenglocke und wann sie läuten
    Ich kenne viele Gesichter, sie scheinen meins zu kennen!

    Tübingen

    Du bist mein Anker, wenn ich Boden brauche
    Wenn ich durch die raue See segle, ohne auf Grund zu laufen
    Du bist meine Leidenschaft, der Wind in meinen Segeln
    Du bist meine Vernunft, das Ruder, das ich halte
    Quo vadis? Attempto! Quo vadis?
    Ich gehe heim.

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    Hörprobe Attempto

 

    Hölderlinturm in Tübingen am Neckar Tübingen

    Nomads

    Zurück auf der Straße bei Tagesbeginn
    Die kleinen Dinge, die uns wichtig sind, begleiten uns
    Wir überqueren Grenzen, wir sind frei, reisen wohin es uns passt.
    Und schaffen ein Heim wo immer es uns hinverschlägt.

    Denn wir sind das fahrende Volk
    Für alle Ewigkeit in Bewegung

    Immer in Bewegung, unsere Last ist leicht zu tragen
    Unsere Ladung ist einfaches Essen, der Wind nimmt die Sorgen weg.
    Die Leute schauen, wenn wir kommen
    Sie starren und überlegen, wohin wir gehen, woher wir kommen
    und was wir mit ihnen teilen werden.

    Denn wir sind das fahrende Volk
    Für alle Ewigkeit in Bewegung

    Komm weg, komm von weit
    Komm weg, komm von weit
    Stell dein Zelt auf, deinen Stand
    Zeige Deine Ware, sie ist handgemacht
    Denn wir kamen aus vielen Ländern
    Ein Hoch den Nomaden!
    Ein Hoch den Nomaden!
    Und dem Blut, das noch in unseren Venen blieb.

    Kinder sind unsere Freunde und die Alten sind uns auch teuer
    Wir sehen ihr Lächeln, wir fühlen mit ihren Tränen
    Wenn die Lieder und Tänze weitergehn
    Und in die Nacht, die fröhlich klingende Nacht.

    Denn wir sind das fahrende Volk
    Für alle Ewigkeit in Bewegung

    Komm weg, komm von weit
    Komm weg, komm von weit
    Stell dein Zelt auf, deinen Stand
    Zeige Deine Ware, sie ist handgemacht
    Denn wir kamen aus vielen Ländern
    Ein Hoch den Nomaden!
    Ein Hoch den Nomaden
    Und dem Blut, das noch in unseren Venen blieb

 

 

 

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On the Road

    Seven Stars

    Sieben Sterne scheinen am Himmel
    Sieben Sterne zeigen uns den Weg
    Zur Arbeit und um die fruchtbare Erde zu pflügen
    Um die Saat zu pflanzen, die das neue Leben bringt.

    Füttere, füttere unsere Kinder
    Bring uns neues Leben
    Regen, Sonne, das Wechseln der Jahreszeiten,
    der Kreis, das Niemals Endende
    Sieben Sterne scheinen im Himmel

    Sieben Männer pflügen früh im Jahr
    Brechen die harte Kälte, beständig wenn sie das Land
    vom alten säubern und die neue Saat sähen.
    Damit es Tag für Tag wachse, beten sie.

    Sieben Jungfrauen halten Hochzeit, tanzen im Korn
    Spenden ihre Segnungen und Freuden
    Und die Farben der goldenen Saat
    Die jeder die immer währende Frucht gibt.

    Sieben Städte feiern, schicken ihren Dank für den Wohlstand
    Nun, da die Ernte hereingebracht wurde, feiern sie das Leben
    und die Freunde und die Kinder, die stark gewachsen sind
    und das Endlose, das immer weiter geht..

 

Seven Stars

      The Atlantic Sea

    Und der Atlantik scheint so weit weg von mir.
    Wenn ich aus meinem Fenster schaue
    Gibt es scharfen Frost auf dem Boden
    Nicht eine Bewegung eines Blattes ist zu sehen
    Der Rauch, der asu den Kaminen steigt,
    ist steil wie der Stamm einer Pinie,
    die den Himmel unterbricht, der blau wie Eis und kalt ist.
    Die Sonne steigt mechanisch und scheint ohne Kraft
    Fast wie aus Pflichtgefühl, bis sie im Westen versinkt.
    Und der Atlantik ist so weit weg von mir.

     Wenn ich meine Augen schließe, kann ich ihn sehen,
    wie er die Kiesel in den Strand schlägt.
    Ich kann die schnellen Wellen hören, die auf das Land donnern,
    Bäume beugen sich im endlosen Wind
    Die Leute bemühen sich
    Weiterzumachen trotz Windes und der Kälte.
    Stürmisch Nächte und stürmische Tage
    Erregen jeden Nerv.
    Stürmische Nächte und stürmische Tage
    Sind es, was das Herz verdient
    Und der Atlantik ist so weit weg von mir

 

Atlantic Sea

    People and Places

    Ich begann in der Morgensonne
    Im Mai mit einer Ahnung vom kommenden Sommer
    Und nun, da ich den Herbst in der Luft rieche
    Werden die Leute fragen – bin ich irgendwohin gelangt?
    Keine großen Leistungen, die es wert sind, erwähnt zu werden
    Einige Stunden in Polizeigewahrsam
    Ich kann mich nicht an alle Lieder erinnern, die ich gesungen habe
    Ich kann mich daran erinnern, dass es Spaß gemacht hat

    Ich liebe neue Plätze und Leute, die ich treffe
    Ich liebe es, für Euch auf der Straße zu singen
    Zu geben, was ich habe und nehmen, was ich brauche
    In der Kälte des Winters und der Hitze des Sommers

    Jemand fragte mich, was für eine Botschaft ich hätte
    Sie hatten Recht zu fragen, es war ein ganz schöner Schock
    Zu denken, ich hätte nur Spaß
    Ein Student in den Ferien, ein Mann auf der Flucht
    Sie fragten wieder – und was mit meiner Frau sei
    Und wie sie ein solches Vagabundenleben teilen könne
    Und was ist mit der Versicherung und Krankheit und der Gesundheit?
    Sie fragten sogar, was ich ins Regal stellen würde.

    Ich liebe es wirklich, draußen zu sein
    Mit der ganzen weiten Welt vor meinen Augen
    Ich bin kein großer Freund von Wind und Regen
    Aber Du kannst den Frieden nicht haben ohne den Sturm
    Wenn die Vögel in den Bäumen singen
    Der sanfte Hauch mit den Blättern spielt
    Musst du es nicht besitzen oder behaupten, es sei deins.
    Hauptsache Du bist draussen.

    Denn jeder König und jeder Herr
    Ist ein Narr im Hof

    Jemand meinte – du solltest ein Star sein
    Und sie wunderten sich, warum ich nicht so weit gekommen war

    Das komische ist, wenn du es lang genug hörst
    Glaubst du an solche schmeichelhaften Dinge
    Ich bin kein Musiker, nicht einmal wirklich ein Dichter
    Wenn ihr diese Zeilen lest, werdet ihr es sicher sehen
    Ich gebe, was ich habe, nehme was ich kann
    Und bin froh, ein Vagabund zu sein

 

 

 

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